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Fallschirmspringen (eng. Skydiving) ist eine Luftsportart, bei der man aus einer
großen Höhe springt und den Fall gegen Ende durch das Öffnen eines Fallschirms
abbremst. Dies erfolgt entweder mit einem eckigen bis ovalen Flächenfallschirm
oder seltener mit einem Rundkappenfallschirm.
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Bereits Anfang des 14. Jahrhunderts
benutzten chinesische Zirkusartisten Sonnenschirme, um von hohen Türmen zu
springen.
Als erster Mensch der Neuzeit sprang der Franzose André-Jaques Garnerin
(1769-1823) am 22. Oktober 1797 aus einem ca. 400 m hoch fliegenden, mit
Wasserstoff gefüllten Ballon über Paris ab. |
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Gesprungen wird meistens aus einem
Flugzeug oder einem Hubschrauber, grundsätzlich sind Absprünge aber aus jeder
Art von Luftfahrzeug möglich (z. B. auch aus Heißluftballons, Motorseglern,
Segelflugzeugen etc.). Je nach zugelassenem Sprungplatz (eng. drop zone) und
verwendetem Luftfahrzeug erfolgt ein Fallschirmsprung im Allgemeinen aus ca.
1.000 bis 4.500 Metern über Grund. |
Im freien Fall kann die
Geschwindigkeit zwischen 150 km/h und weit über 300 km/h betragen (bei der
"klassischen" Freifallhaltung in Bauchlage liegt die
Durchschnittsgeschwindigkeit bei etwa 180 km/h). Sie wird im wesentlichen durch
den Luftwiderstand und die Körperhaltung des Springers bestimmt. |
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Der Fallschirm wird i. d. R.
zwischen 1.200 und 700 Metern über dem Erdboden geöffnet. Gesteuert wird der
Flächenfallschirm durch eine rechte und eine linke Steuerleine, die die Kappe
jeweils einseitig abbremsen. Durch gleichzeitiges Ziehen an beiden Steuerleinen
vermindert sich die Geschwindigkeit, und man wird im Idealfall so stark
abgebremst, dass eine stehende Landung möglich ist. |
Im Notfall, also bei
Öffnungsstörungen etc., kann die Hauptkappe durch ein sog. Trennkissen (bzw. bei
Rundkappen durch Kappentrennschlösser) abgetrennt werden und durch Betätigen
einer zweiten Öffnungsvorrichtung der Reserveschirm geöffnet werden. |
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