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Es war schon
immer der Traum der Menschheit, zu erfahren, was unterhalb der Meeresoberfläche
ist. Heute haben wir die Gelegenheit erhalten diesen Traum zu verwirklichen.
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Formen des "Extreme" Sporttauchen: |
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Eistauchen
Beim Eistauchen taucht man meistens in einem zugefrorenen See unter einer oft
zentimeterdicken Eisdecke. Zum Eistauchen braucht man:
einen zugefrorenen See,
einen Tauchanzug, am Besten und vor allem gesünder (Hypothermie) ist ein
Trockentauchanzug,
zwei komplett vereisungssichere Atemregler,
eine Pressluftflasche mit Doppelabgang (getrennt absperrbar), besser sind zwei
komplett getrennte Atemsysteme (2 Flaschen mit jeweils einem Atemregler)
ein Seil (reißfest, 50–100 m),
ein Sicherungstaucher mit Seil, das mindestens genau so lang sein muss wie das
der Tauchgruppe
einen Signalmann (oder -frau), der/die das Seil der Tauchgruppe führt und über
dieses mit der Gruppe kommuniziert
eine Säge, Axt etc. um den See umweltfreundlich zu öffnen. Eine lärmende
Motorsäge ölt unter Umständen und sollte nicht verwendet werden.
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Wracktauchen
Beim Wracktauchen werden versunkene Schiffe betaucht und der Taucher erfreut
sich an der Pflanzen- und Tierwelt an diesem „künstlichen Riff“. Gut
ausgebildete Taucher und so genannte Tectaucher/Techtaucher wagen sich auch in
die Wracks hinein, um Laderäume, Kabinen zu erforschen.
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Höhlentauchen
Beim Höhlentauchen wird zwischen „Cavern Tauchen“ und „Cave Tauchen“
unterschieden:
beim Cavern Tauchen dringt man innerhalb der Tageslichtzone in eine Höhle oder
Grotte ein. Man hat also den Ausgang immer in Sichtweite.
beim Cave Tauchen werden große Höhlensysteme betaucht und erforscht. Dabei
dringen die Taucher bis zu mehreren Kilometern tief in eine Höhle ein.
Während Cavern-Tauchen auch von Sporttauchern sicher durchgeführt werden kann,
braucht man für Full-Cave Tauchgänge fernab vom Tageslicht und dem nächsten
Ausgang hohe Redundanz bei den überlebenswichtigen Teilen der Ausrüstung und
spezielle Tauchfertigkeiten. Diese kann man sich autodidaktisch (mit Hilfe von
erfahrenen Höhlentauchern) oder in speziellen Höhlentauchkursen aneignen.
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Apnoe (Freitauchen)
Apnoetauchen ist die ursprünglichste Tauchsportart, da es ohne jegliches
Tauchgerät ("frei") zur Luftversorgung stattfindet. Der Taucher taucht nur mit
der Luft in seinen Lungen in die Tiefe. Die Taucher verlangsamen durch
Konzentrationsübungen und Meditation ihren Puls und damit indirekt auch ihren
Stoffwechsel und somit den Sauerstoffverbrauch. Dadurch werden vergleichsweise
sehr lange Apnoe-Zeiten erreicht, was wiederum dem Taucher Zeit genug gibt,
große Tiefen erreichen zu können.
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Bei Wettbewerben geht es meistens um
Kombinationswertungen aus Zeit- und Tieftauchen oder einer Wertung Zeit- und
Streckentauchen, sofern es sich um Wettkämpfe in der Schwimmhalle handelt.
Hilfsmittel, die es dem Taucher ermöglichen schneller und ohne eigene
Kraftanstrengung ab- und wieder aufzutauchen, werden dabei nicht eingesetzt,
obwohl es für diese Kategorien ebenfalls Weltrekordwertungen gibt.
In der tiefsten Disziplin, dem sogenannten "No Limits", wird ein an einer
Führungsleine befestigter, schwerer Zugschlitten zum schnellen Erreichen der
gewünschten Tiefe eingesetzt. Unten angekommen wird ein luftgefüllter Ballon
gelöst, mit dem der Taucher frei bis zur Oberfläche aufsteigt.
Sowohl bei Wettkämpfen, als auch bei extra angesetzten Rekordversuchen muß
mittels eines Plastikkärtchens, das in der gewünschten Tiefe vom Taucher von der
Führungsleine abgenommen wird, der Beweis geführt werden, daß er die Tiefe
tatsächlich erreicht hat. |
Die erreichten Tiefen mit
Hilfsmittel liegen inzwischen bei 171 Metern Wassertiefe in der Kategorie "No
limits", ohne Hilfsmittel sind inzwischen auch schon Werte jenseits der 100
Meter erreicht worden.
Die Luft in der Lunge wird dabei der physikalischen Gesetzmäßigkeit folgend,
zusammengedrückt. Bei wenigen Metern entspricht das dann zunächst dem Zustand
bei nicht voller Einatmung bis schließlich bei etwa 30 - 50 Metern Tiefe die
Lunge etwa so klein ist, wie in einem normal ausgeatmeten Zustand (Nach Rückkehr
an die Oberfläche kehrt das Volumen natürlich zurück). Ab dieser Tiefe werden
dann auch die normalerweise nicht komprimierbaren Teile wie Bronchien und
Luftröhre zusammengedrückt, bis das verbleibende Luftvolumen nur noch die
knöchernen Hohlräume im Nasen-Rachenraum ausfüllt, und die Lunge vollständig
kollabiert ist.
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